Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen an die SPS 4.0

Die intelligente Fabrik der Zukunft soll unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" durch sog. Cyber Physical Systems (CPS) gesteuert werden. Damit ist gemeint, dass die Anlagenkomponenten selbständig den Prozess steuern und somit keine zentrale Steuerung mehr erforderlich ist. Dadurch entstehen flexible Systeme, die nicht individuell programmiert werden müssen, sondern aus Modulen per Plug and Play zusammengesetzt werden können. Die Anforderungen an Cyber Physical Systems (CPS) erfüllen SPSen, wie ein Ansatz für das nachfolged abgebildete Szenario zeigt:

 

  1. Cyber Physical Systems müssen programmierbare Systeme sein (z.B. µP, embedded PC, SPS o.ä.)
  2. Der Datenaustausch muss herstellerübergreifend ohne aufwendige Konfigurierung erfolgen, 
  3. Die Programmierung der Gesamtanwendung muss objektorientiert erfolgen und auf die CPS verteilt werden,
  4. Standard-Funktionsbausteine für Maschinen und Anlagen müssen entwickelt werden, um die Software durch Plug-and-Play zu erstellen.

Speicherprogrammierbare Steuerungen für die Fabrik- und Prozessautomation

4. Auflage erschienen im Hanser Verlag, 2015